Interesse wecken – was sagt die Theorie dazu?

Was heißt das für die Praxis?
Ein frühes Heranführen an Technik bereits im Vorschulalter hat Langzeitwirkung durch eine hohe Erinnerungsfähigkeit von Kindern dieser Altergruppe (nach G. Lück). Dabei sind spielerische Bezüge und tätigkeitsorientierte Beschäftigung unabdingbare didaktische Grundsätze. Eine kontinuierliche Beschäftigung mit Technik manifestiert das Technikinteresse, d.h. die Auseinandersetzung mit Technik sollte altersgerecht sein und über den gesamten Bildungsweg andauern. Technikinteresse wird durch einen adäquaten Technikunterricht gefördert – so der Befund der Studie Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften (NaBaTech 2009). Der arrangierte Lernprozess muss den Lernenden ein erfolgreiches Handeln ermöglichen (positives intrinsisches Erleben). Das technische Handeln sollte sich auf das Lebens- und Erfahrungsumfeld der Lernenden beziehen. Das Ergebnis des Lernprozesses ist ein nützlicher und funktionsfähiger technischer Gegenstand, der dem Lernenden Lob und Anerkennung einbringt, ihn mit Stolz erfüllt und sein Selbstkonzept stärkt – nach dem Motto: Ich kann das!

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