Fachspezifische Arbeitsblätter gestalten und austauschen

arbeitsblatt induktionsherdEin gut strukturiertes Arbeitsblatt wertet den Unterricht auf. Dabei kann es verschiedene Funktionen erfüllen: zur selbstständigen Schülerarbeit anregen, komplizierte Zeichnungen zur Beschriftung bereitstellen, als Erarbeitungsskript dienen oder zur Lernkontrolle eingesetzt werden. Ich bevorzuge es als eine Art roter Faden für den Unterrichtsprozess. Nach und nach werden die einzelnen Punkte mit verschiedenen Sozialformen bearbeitet. Gute Arbeitsblätter sind oft sehr aufwendig gestaltet, mehrfach erprobt und optimiert. Mein Vorschlag deshalb: Wir sollten sie austauschen und verbreiten, um auch anderen Kollegen Anregungen zu geben.
Ich habe ein Arbeitsblatt zur Funktionsweise eines Induktionsherdes erstellt, das ich Ihnen hier als Download zur Verfügung stelle.


Zur Erläuterung des Arbeitsblattes:
Elektroherde mit dem Induktionsprinzip setzen sich nur langsam durch, weil nur wenige Menschen die Vorteile dieses Systems verstehen oder nicht bereit sind, den hohen Startpreis zu zahlen. Doch langsam fallen auch die Preise, und es lohnt sich, über diese Art des Garens nachzudenken. Erst mit der Entwicklung neuester Leistungselektronik, die in der Lage ist, große Ströme sehr schnell zu schalten, sind Techniken wie der Induktionsherd, die Hochspannungsgleichstromübertragung, das kabellose Ladegerät für Zahnbürste oder Handy möglich geworden. Allen gemein sind Transformatoren, die nicht mehr nur mit Netzfrequenz von 50 Hz, sondern mit Frequenz im Kilohertzbereich betrieben werden. Im Vergleich zum gelehrten Transformator bleiben nur noch die Spulen übrig. Der Eisenkern ist nicht mehr nötig, außerdem würde er sich auch viel zu stark erwärmen. Außer beim Induktionsherd, hier ist der ferromagnetische Topfboden Sekundärspule und Eisenkern gleichzeitig. Es findet eine sehr schnelle Erwärmung statt, die sich eben so schnell regeln lässt. Damit kann mit sehr genau eingesetzten Temperaturen gegart werden. Im Gegensatz zur Strahlungswärme bei herkömmlichen Ceranfeldern erhitzt sich das Ceranfeld nur durch den Kontakt mit dem Topfboden. Während die hochgelobte Einsparung von Elektroenergie nur geringfügig ist, bieten das punktgenaue Garen sowie die ungefährlichere Handhabung überzeugende Argumente.

Weiter Informationen hier:
http://www.dgtb.de/technikunterricht/unterrichtsmaterialien/haushaltsgeraete-zum-garen/

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