Kontakte in die technische Praxis: Pellets zur CO2-neutralen Wärmeversorgung

herz-pelletsEnergieträger verbrennen, ohne den Kohlendioxidkreislauf des Planeten aus dem Gleichgewicht zu bringen – geht das überhaupt? Ja! Zum Beispiel mit einer Pelletheizung.

Vor vielen Millionen Jahren haben Pflanzen die Atmosphäre von einem Teil Kohlendioxid befreit, sonst könnten wir auf der Erde nicht leben. Die Verbrennung dieser, in Form der fossilen Brennstoffe in der Erdkruste eingelagerten Kohlenstoffe, kehrt diesen Prozess in erdgeschichtlich sehr kurzem Zeitraum wieder um.

Wird Erdöl, Erdgas oder Kohle verbrannt, erhöht sich zwangsläufig der Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre. Als Treibhausgas sorgt es in den oberen Luftschichten dafür, dass langwellige Infrarotstrahlung vom Erdboden nicht in den Weltraum entweichen kann. Der Planet heizt sich dadurch auf.

Anders sieht die Sache bei nachwachsenden Rohstoffen aus. Werden Holz, Stroh, Gräser oder ähnliche Pflanzenfasern verbrannt, setzen sie gerade die Menge an CO2 frei, die sie während ihrer Wachstumsphase aufgenommen haben. Das Prinzip ist so alt wie die Menschheit selbst. Denn nicht fossile, sondern regenerative Energieträger sorgten über Jahrtausende für Wärme in Höhle und Haus.

Mit der Industrialisierung in England endete diese Phase der Kreislaufenergiewirtschaft. Nachdem die großen Wälder abgeholzt waren und nicht mehr ausreichend Brennmaterial hergaben, förderte man erst Kohle, später auch Erdöl und Erdgas.

In den letzten Jahren haben die nachwachsenden Rohstoffe nicht nur eine Renaissance, sondern eine kontinuierliche Weiterentwicklung erlebt. Eines dieser sauberen, effizienten und CO2-neutralen Systeme ist die Pelletheizung. Als Öfen für einzelne Räume oder als Feuerungsanlage für eine Zentralheizung verfügbar, setzen sie in der Regel auf Holzabfälle wie Holzspäne und Sägemehl als Energieträger. Das Gemisch wird zu kleinen Pellets gepresst und als Sackware oder Schüttgut vertrieben.

Je nach Kesseltyp und -größe wird der Brennstoff in einen Behälter oder ein Silo gefüllt. Über Förderschnecken oder Fallrinnen gelangt er in den Brennraum und wird unter dosierter Luftzufuhr verbrannt. Als Wärmeträger dient in der Regel Wasser. Pelletheizungen sind meistens mit einem Pufferspeicher ausgerüstet, da sie nur unter Volllast optimal arbeiten. Während die Verbrennung in den Aufheizphasen unvollständig verläuft, erreichen Pelletheizungen im laufenden Betrieb einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad zwischen 85 und 95 %.

Mehr Informationen zu dieser Pelletheizung H.E.R.Z.:
Anlagenlieferant
Herr Strobel
Tel.: 0177 2016783

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