23.08.2018 Technikunterricht nah an der Praxis ist gefragt

„Jobperspektive mit Energie" setzt Projekt mit weiteren Schulen fort

„Das Projekt muss weiterlaufen. Es ermöglicht einen wirklich praktischen Unterricht. Ich habe deshalb meinen Unterricht umstrukturiert", das war die Bilanz von Sven Manthey, Techniklehrer der Sekundarschule Benndorf am Ende des Schuljahres 2017/2018.
Diese und weitere positive Rückmeldungen bestätigten die Mitglieder der „Jobperspektive mit Energie" darin, ihr Pilotprojekt zur praxisnahen Gestaltung des Technikunterrichts an vornehmlich Sekundar- und Gesamtschulen in die zweite Runde zu schicken. Auftakt des Projektes war eine Weiterbildung für Lehrkräfte, die am 23. August in der neuen Lernwerkstatt der Stadtwerke Halle GmbH stattfand. Hier erprobten die Lehrkräfte die Materialien, mit denen sie ihren Unterricht anfassbarer gestalten können.

Ziel des Projektes ist es erneut, technisches Interesse von Schülern der neunten Klasse zu stärken, aber auch Techniklehrer bei einer anschaulichen Unterrichtsgestaltung zu unterstützen. Entsprechend werden die neunten Klassen der nunmehr acht teilnehmenden Schulen im Laufe des Schuljahres an verschiedenen Lernstationen mittels Experimentieranordnungen Themen wie Mechanik und Elektronik ganz praktisch behandeln. Im Zuge dessen entsteht außerdem ein Elektroauto. Alle benötigten Anleitungen und Materialien wurden in Bausätzen gebündelt. Ein Leitfaden zur Umsetzung des Curriculums für den Technikunterricht soll den Lehrern die „neue" Unterrichtsgestaltung erleichtern. Er wurde von Volker Torgau, Fortbildner für Technik im Land Sachsen-Anhalt, erarbeitet. Überreicht wurden die Unterrichtsmaterialien von der Schirmherrin und Beigeordneten für Bildung und Soziales Katharina Brederlow sowie dem Stadtwerke-Geschäftsführer René Walther. Zu den Projektschulen gehören: die Gemeinschafts- und Sekundarschule „August Hermann Francke", die Saaleschule für (H)alle, die Johann-Gottfried-Borlach-Sekundarschule Bad Dürrenberg, die Sekundarschule Benndorf, die Freie Gesamtschule „Gustav Adolf" Lützen, die Kooperative Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt", die IGS Halle am Steintor und die Zweite IGS Halle.
Sie profitieren von einem weiteren Angebot im Rahmen des Piloten. Unterrichtsbegleitend bieten die Unternehmen außerdem Exkursionen oder Schulmaterialien an, die den Jugendlichen tiefere Einblicke in die Praxis gewähren. Damit erhalten die potenziellen Nachwuchskräfte Informationen über relevante Berufsbilder, die die jeweilige Lernstation berühren. Zwei Meilensteine während des Projektes sind zudem der „Technik-Cup" am 23. Oktober 2018 sowie der „Stromer-Cup" am 5. Juni 2019.

 

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