03.06.2013 „Chancen in der Region. Danke, kein Interesse…“

logo tsgObwohl die Region Halle jungen Leuten viele attraktive berufliche Perspektiven bietet, kennen und nutzen viele junge Leute ihre Chancen in der Region noch zu wenig. Angebote in der Heimat sind nicht „erste Wahl" oder werden gar nicht erst wahrgenommen.
Die Veranstaltungsreihe „Teutschenthaler Schlossgespräche" widmete sich deshalb in Kooperation mit der „Jobperspektive mit Energie" am 3. Juni 2013 der Frage, welche Chancenberufe die Region bietet und wie Berufseinsteiger stärker dafür begeistert werden können.

Unter dem Motto „Chancen in der Region. Danke, kein Interesse..." diskutierten im historischen Ambiente von Schloss Teutschenthal über 40 Experten aus der Region, darunter Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Justiz, moderiert von Simone Krüger, Geschäftsführerin der bildungszentrum energie GmbH (bze).
Kay Senius, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit und Podiumsteilnehmer betonte den Ernst der derzeitigen Fachkräftelage: „Noch nie waren in Sachsen-Anhalt weniger junge Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt als jetzt. Aber auch die Zahl der jungen Arbeitslosen ging auf ein Rekordtief zurück. Da eine spürbare Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt bisher ausgeblieben ist, werden junge Fachkräfte zum kostbaren Gut." Daraus schlussfolgerte er, dass Unternehmen bereits bei der Suche nach Auszubildenden neue Strategien entwickeln und sich bei den jungen Menschen bewerben müssen.
Das betrifft vor allem die so genannte MINT-Branche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Gerade Frauen erscheint sie oft spröde und wenig attraktiv. „Dabei bieten diese Berufe krisenfeste Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen", gab Simone Krüger zu bedenken. Einen ersten Lösungsansatz präsentierte abschließend Steffen Kohlert, Geschäftsführer des Technischen Halloren- und Salinemuseums Halle. Gemeinsam mit vielen Partnern der Region wurde dort das SalineTechnikum gegründet. Es bietet spannende technische Experimente und Workshops speziell für Kinder und Jugendliche, und geht damit der wiederholt geäußerten Forderung nach, junge Menschen schon früh für MINT-Themen zu begeistern.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion bot sich für alle Teilnehmer und Gäste noch die Gelegenheit, sich über die gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen und Netzwerke für zukünftige Lösungsansätze zu knüpfen.

Kontakt:
Stefan Person
Geschäftsführer trigamedia Torsten Schaper und Stefan Person GbR
Telefon: 0345 682 329 10
Mobil: 0177 413 4304
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